Wirkungsgrad >> Modul Drehtechnik

Voraussetzungen

für den Besuch dieses Moduls sind Grundkenntnisse
in der Metallbearbeitung oder der vorherige Besuch unserer Metall-
grundbildungsmodule.

Aus dem Inhalt:

*
Einordnen der Maschinenfertigkeit „Drehen“ als spanende
  Fertigungstechnik.

* U V V Drehen, Ordnung am Arbeitsplatz „Drehmaschine“

* Erlernen der Baugruppen, Bauarten, Bedienelemente, Grundformen der
  Drehmeisel und deren Verwendung.

* Bestimmung der technologischen Daten der Zerspanungstechnik
  „Drehen“

* Bestimmen  der Verfahrenswege des Drehmeisels nach dem
  Koordinatensystem.

* Die nach DIN 8589, Teil 1 beschriebenen Verfahren kennenlernen:
         Planen
         Drehen
         Runddrehen
         Schraubdrehen
         Wälzdrehen
         Profildrehen
         Formdrehen

* Anwenden der Arbeitstechniken

* Vordrehen und Markieren der Ansatzlänge zum Vordrehen

* Erlernen der Arbeitstechniken Auswinkeln, Fertigdrehen und
  Abstechdrehen.

* Herstellen von Komponenten für die Projektarbeit.

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D r e h e n
Drehen ist ein Spanen mit geometrisch bestimmter Schneide und kreisförmiger Schnittbewegung. Meist führt das Werkstück (aus z.B. Metall, Kunststoff)die Drehbewegung aus. Das einschneidige Werkzeug ist fest eingespannt und wird an der zu bearbeitenden Fläche entlanggeführt. In besonderen Fällen kann auch das Werkzeug die Drehbewegung ausführen.Die Drehverfahren werden eingeteilt nach der Lage derBearbeitungsstelle (Außendrehen, Innendrehen), der erzeugten Bearbeitungsfläche (Rund-, Plan-, Schrauben-, Unrund-, Profil- und Formdrehen) sowie nach der Vorschubrichtung (Längsdrehen, Querdrehen). Als Schneidstoffe für Drehwerkzeuge verwendet man vorwiegend beschichtete Hartmetalle und Schneidkeramiken. Sie werden meist in Form von Wendeschneidplatten in Klemmhaltern eingesetzt. Profildrehmeißel und kleine Innendrehmeißel besitzen vielfach Schneiden aus Schnellarbeitsstahl. Entsprechend den Bearbeitungsfällen gibtes eine Vielzahl von Formen der Drehmeißel. Weit verbreitet sind die sogenannten Universaldrehmaschinen. Sie werden auch Spitzendrehmaschinen genannt, weil das Werkstück zwischen den Spitzen eingespannt wird, und können dann auch als Leit- und Zugspindeldrehmaschinen bezeichnet werden.