Wirkungsgrad >> Modul Metallgrundbildung

Voraussetzung

für den Besuch dieses Moduls sind Ausbildungswilligkeit, Ausbildungsfähigkeit sowie handwerkliches Geschick. Sind gewisse Kenntnisse vorhanden, so ist der Einstieg auch in Stufe 2 möglich.Für Teilnehmer mit Erfahrungen oder einer Ausbildung im Bereich Metall kann auch der direkte Einstieg in eines der Module Frästechnik, Drehtechnik, CNC-Technik oder Schweißtechnik sinnvoll sein. Dies wird im Einzelfall durch Tests und Gespräche herausgefunden.

Aus dem Inhalt:

* U V V
* Ordnung am Arbeitsplatz

Stufe 1:


* Fertigen einfacher Bau- und Montageteile
* Feilen
* Hobeln
* Sägen
* Bohren,
* Messen
* Anreißen
* Gewindeschneiden.
  
In der ersten Stufe lernen Sie die einfachen und gebräuchlichsten Arbeitsmittel kennen und sicher anzuwenden.   

Stufe 2:

In der zweiten Stufe lernen Sie das Grundprinzip spanender maschineller Fertigungstechnik.
* Aufbau und Wirkungsweise von Maschinen. 
      

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A n r e i ß e n
Durch Anreißen oder Anzeichnen werden Maße der Zeichnung vor der Bearbeitung auf das Werkstück übertragen. Dabei gilt: Anrisse gutsichtbar machen, Maße genau übertragen und Werkstückoberfläche nicht beschädigen.

B o h r e n
ist Spanen mit kreisförmiger Schnittbewegung und gerader Vorschubbewegung in Richtungder Drehachse. Bohren dient zur Herstellung zylindrischer Löcher sowohl aus dem vollen Werkstoff als auch durch Nachbearbeitung.

F e i l e
Feilen sind mehrschneidige, spanende Werkzeuge zum Abtragen geringer Mengen von Werkstoff. Der Feilenrohling wird aus legiertem Werkzeugstahl geschmiedet. Die Zähne werden in das Feilenblatt eingehauen (negative Spanwinkel, Feile schabt) oder eingefräst (positive Spanwinkel, Feile schneidet). Dieses wird anschießend gehärtet, die Angel angelassen. Gefeilt wird von Hand oder maschinell.

H o b e l n
Hobeln und Stoßen sind einander ähnliche, spanende Fertigungsverfahren. Hobeln und Stoßen unterscheiden sich voneinander durch unterschiedliche Bewegungsabläufe. Beim Stoßen werden die Schnittbewegung und die Zustellbewegung vom Werkzeug, und auch die Vorschubbewegung wird vom Werkzeug ausgeführt. Beim Hobeln hingegen wird die Schnittbewegung vom Werkstück ausgeführt und die Zustellung sowie der Vorschub vom Werkzeug realisiert. Vergleicht man diese Verfahren mit anderen Fertigungsverfahren (Fräsen, Drehen) dann wird deutlich, daß Hobeln und Stoßen heute nur noch eine untergeordnete Bedeutung haben.